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Freunde Gutenbergs (29.06.2006)

Zur Begrüßung einen ,,JOUR MIX“ kostenlos!

Mit Infos, Drinks und guter Unterhaltung entwickelt sich der Jour Fixe im Café Codex des Gutenberg-Museums zu einem interessanten, zwanglosen Forum. Der Treff am letzten Donnerstag des Monats hat sich herumgesprochen und zieht immer neue Kreise. Auch der erste Bürger der Stadt Mainz, der Präsident der Internationalen Gutenberg-Gesellschaft, Herr Oberbürgermeister Jens Beutel, war wieder anwesend und führte angeregte Gespräche.

Am Anfang des 5. Jour Fixe standen kurze Statements, die aktuell und anschaulich neue Events rund um Gutenberg behandelten. Zuerst begrüßte Günter Lindner, der Initiator des Forums, die Teilnehmer mit herzlichen Worten und offerierte einen Begrüßungscocktail auf Einladung des Hauses. Hier gilt ein besonderer Dank an das Café-Codex im Gutenberg-Museum und seine immer freundlichen MitarbeiterInnen.

Dr. Claus Maywald, der stellvertretende Direktor des Gutenberg-Museums, eröffnete den Kulturteil und gab einen interessanten Einblick in die bevorstehende Ausstellung „Der Bibliothekar als Detektiv: Fundstücke aus Bibliotheken im Gutenberg-Museum“. Aufregende und spektakuläre Funde und überraschende Erkenntnisse stehen im Mittelpunkt dieser Ausstellung vom 1. Juli bis 3. September 2006, die zudem zeigen wird, dass wissenschaftliches Arbeiten mit alten Büchern ein spannendes Unterfangen sein kann. Die Arbeit wird von der Stiftung Moses in Mainz gefördert.


  
Dr. Cornelia Fischer berichtete in Vertretung von Univ.-Prof. Dr. Stephan Füssel, Leiter des Institutes für Buchwissenschaft, über Tradition, Inhalte und Gestaltung der Gutenberg-Jahrbücher.

Mit der Herausgabe dieser weltweit führenden periodischen Fachpublikation für alle Fragen der Inkunabel-, Druck- und Buchforschung hat sich die Internationale Gutenberg-Gesellschaft eine hervorragende Reputation geschaffen. Mitglieder der Gutenberg-Gesellschaft erhalten das Werk alljährlich, anlässlich der Mitgliederversammlung in Mainz, kostenlos.
 
  

Mitinitiator der Jour Fixe, Dipl.-Ing. Hartmut Flothmann fiel der Schlusspart der Veranstaltung zu, mit einem anregenden Resumé über die Verleihung des Gutenberg-Preises 2006 an den katholischen Kirchenhistoriker und Zensurforscher Dr. Hubert Wolf, Professor für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte der Universität Münster. Um zu begreifen, warum während der über 400jährigen Tätigkeit der Indexkongregation nicht alle denunzierten Bücher auf den berüchtigten „Index Librorum Prohibitorum“ kamen, empfahl Flothmann das aktuelle Buch des Preisträgers „Index – Der Vatikan und die verbotenen Bücher“ zu lesen, das ihm spannend wie ein Thriller vorgekommen sei.

Günter Lindner bedankte sich bei allen Teilnehmern am 5. Jour Fixe, überreichte die Tagesausgabe der FAZ (auch dies ist eine Sponsorzuwendung der Frankfurter Allgemeinen Zeitung an uns) und lud nach der Sommerpause zum nächsten Forum: 6. Jour Fixe, am Donnerstag, den 28. September 2006, wie immer zur Mittagszeit, am gleichen Ort, ein.

Hinweis:
Das Buch unseres diesjährigen Gutenberg-Preisträgers Hubert Wolf, INDEX – Der Vatikan und die verbotene Bücher, ist in unseren Gutenberg-Shops im Museum und in der AZ zu beziehen.

GOTT GRÜSS DIE KUNST!

Ihre Günter Lindner und Hartmut Flothmann Vorstandsmitglieder der Internationalen Gutenberg-Gesellschaft



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