Aktuelles 05.07.2010 In einer feierlichen Festveranstaltung wurde am Samstag, 26. Juni 2010, im Mainzer Rathaus der Gutenberg-Preis 2010 an den indischen Schriftdesigner Prof. Mahendra Patel vergeben. Oberbürgermeister Jens Beutel überreichte dem Preisträger im gut gefüllten Ratssaal eine Urkunde und das Preisgeld in Höhe von 10.000,-€. Zuvor hatte er Patel als indischen Johannes Gutenberg des 20. und 21. Jahrhunderts bezeichnet, da er mit seinen modernen Entwürfen für verschiedene indische Schriften die Typografie seines Landes wesentlich geprägt hat
In seiner Laudatio zeichnete der Schweizer Typograf und Buchgestalter Bruno Pfäffli aus Paris den Werdegang von Mahendra Patel nach. Als besonders prägend schilderte er Patels einjährigen Aufenthalt in Paris bei Adrian Frutiger, einem der bedeutendsten Schriftgestalter der Gegenwart und selbst Gutenberg-Preisträger, bei dem auch er selbst Patel kennenlernte. Gemeinsam mit Frutiger arbeitete Patel an verschiedenen Schriftentwürfen. Die Zusammenarbeit war für beide Künstler so gewinnbringend, dass sie manchmal die Rollen tauschten und Patel zum Lehrer von Frutiger wurde. Nach der Laudatio bedankte sich Patel für die große Ehre, dass er als erster Inder zum Gutenberg-Preisträger gewählt wurde. Das Preisgeld möchte er für die Arbeiten seiner Studenten verwenden, denn in der Rolle des Lehrers sieht er seine besonderen Fähigkeiten.
Die Laudatio von Bruno Pfäffli können Sie hier nachlesen. Mahendra Patel wird Gutenberg-Preisträger 2010
Mahendra Patel wurde 1943 in Ahmedabad/Indien geboren. Seine akademische Ausbildung erhielt er an der Maharaja Sayajirao University, Faculty of Fine Arts in Baroda und am National Institute of Design (NID) in Ahmedabad sowie an der Schule für Gestaltung in Basel/Schweiz. 1971 arbeitete er während eines einjährigen Aufenthaltes in Paris im Schriftatelier Adrian Frutiger. Mit ihm entwickelte er dort die moderne Typengestaltung des Schriftsystems Devanagari. Seit 39 Jahren unterrichtet und praktiziert Professor Mahendra Patel Typografie. Stationen seines Wirkens waren das National Institute of Design (NID) in Ahmedabad, Workshops und Kurse gab er an der Faculty of Fine Arts, Baroda, am Srishti College of Arts and Design, Bangalore, am Mudra Institute of Communications (MICA), Ahmedabad, und am Institute of Crafts, Jaipur. Ebenso lehrte er an der Rhode Island School of Design (USA), am Nova Scotia College of Arts (Kanada), am Christchurch College of Arts, Neuseeland, und an der Indus Valley School of Arts and Architecture, Pakistan. In Indien, einem Land mit großer Sprachen- und Schriftenvielfalt, sind allein elf Schriftsysteme für 13 offizielle indische Sprachen im Gebrauch. Für acht Schriftsysteme entwarf Patel die Gestaltung der Schriftzeichen, so für die Devanagari, Bengali, Kannada, Sinhala, Tamil, Telugu, etc. Damit trug er wesentlich zur Entwicklung einer modernen Typografie in Indien bei. Seine Schriftentwürfe finden Verwendung auf Verkehrsleitsystemen, zum Beispiel auf Schildern an Autobahnen und Flughäfen, auf Landkarten und Stadtplänen. Auch werden seine Schrifttypen in Handys und anderen digitalen Geräten verwendet. Die feierliche Vergabe des Gutenberg-Preises an Professor Mahendra Patel findet am Samstag, den 26. Juni 2010, um 11.15 Uhr im Ratssaal des Mainzer Rathauses im Rahmen der jährlich stattfindenden Ordentlichen Mitgliederversammlung der Internationalen Gutenberg-Gesellschaft statt. Zu Beginn der Festveranstaltung der von Gutenberg-Gesellschaft und Stadt Mainz ausgerichteten Ehrung wird Prof. Dr. Stephan Füssel, Herausgeber des Gutenberg-Jahrbuchs und Leiter des Instituts für Buchwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, das Gutenberg-Jahrbuch 2010 präsentieren. Gemeinsam mit Prof. Ralf de Jong, Professor für Typografie an der Folkwang-Hochschule Essen-Duisburg, vergibt Prof. Füssel anschließend den Preis für die buchkünstlerische Gestaltung des Schutzumschlages 2010. Der diesjährige Preis geht an Marcus Blättermann von der Hochschule für Kunst und Design Halle. Hier können Sie Bilder von der Verleihung des
Gutenberg-Preises 2010 downloaden. Der Gutenberg-Preisträger 2010 stellt sich vor Professor Mahendra Patel erläutert in einem öffentlichen Werkstattgespräch die fremde Welt der indischen Schriftsysteme. Am Vorabend der Preisverleihung, Freitag den 25.6.2010, wird der diesjährige Gutenberg-Preisträger um 19.00 Uhr im Vortragssaal des Gutenberg-Museums in einer Bildpräsentation in die 'fremde' Welt des indischen Schriftsystems einführen und Einblicke in sein Lebenswerk gewähren. Der Vortrag findet in Englisch und Deutsch statt. Der Eintritt ist frei. Patel wird unter dem Titel 'Letter Design to Logotype – A Visual Presentation' seine Schriftentwürfe vorstellen, die in verschiedensten Bereichen Anwendung finden, beispielsweise auf Straßenverkehrsschildern, Landkarten oder Handydisplays. Dabei wird Patel auch auf die besonderen Schwierigkeiten des komplizierten Schrift- und Sprachsystems seines Heimatlandes Indien eingehen. Seine Entwürfe haben die indische Schriftgestaltung wesentlich geprägt und den Weg zu einem modernen Schrift- und Druckwesen in Indien geebnet. Indien ist mit einer Einwohnerzahl von 1,2 Milliarden Menschen das bevölkerungsstärkste demokratische Land der Erde. Seine Bewohner sprechen über 100 Sprachen mit zumeist unterschiedlichen Schriftsystemen. Wir würden uns freuen, Sie zur Veranstaltung mit Herrn Patel begrüßen zu dürfen! Einladung zum Vortrag von Mahendra Patel am 25.06.2010 (PDF)
Die Themen im vorliegenden Band mit über 20 Artikeln reichen von einer Analyse der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen des Mainzer Bürgertums zu Lebzeiten Gutenbergs (Christoph Brix) über bedeutsame Denkmäler der Kunst-, Kultur- und Ideengeschichte wie der spätmittelalterlichen Gebetbücher in Rollenform (Hans-Walter Stork) oder der Kanontafeln im 15. und 16. Jahrhundert (Peter Schmidt) bis hin zur Darstellung der aktuellen Entwicklungen der E-Books (durch den Gutenberg-Preisträger 2000, Joseph Jacobson). Ferner beschreiben die Verleger Hans Altenhein und Christoph Links die Folgen der Wiedervereinigung Deutschlands 1989 für die deutsche Buchbranche und Verlagswelt. Der 85. Jahrgang des Gutenberg-Jahrbuchs präsentiert sich mit einer neuen Satzschrift, die sich ganz herausragend für wissenschaftliche Publikationen eignet: die LT Malabar von Dan Reynolds. Bei Fragen zum Gutenberg-Jahrbuch (Anforderung eines Rezensionsexemplars) oder zur Gutenberg-Gesellschaft wenden Sie sich bitte an die Geschäftsführung der Gutenberg-Gesellschaft (Christina Schmitz) oder den Herausgeber (Prof. Dr. Stephan Füssel). 109. Ordentliche Mitgliederversammlung Am 26. Juni 2010 um 10.00 Uhr findet im Mainzer Rathaus die jährliche Mitgliederversammlung der Internationalen Gutenberg-Gesellschaft statt. Die Tagesordnung und das Veranstaltungsprogramm können Sie der Einladung entnehmen. Die offizielle Einladung zu den Veranstaltungen finden Sie hier. Per Mail, Fax oder Telefon können Sie sich noch bis Donnerstag, den 17. Juni anmelden. Neue Geschäftsführerin
Gutenberg-Gesellschaft auf der Leipziger Buchmesse
JOUR FIXE Büchlein – Zweite erweiterte Auflage
Auf dem gut besuchten 35. Jour Fixe der Freunde Gutenbergs am 27. Mai 2010 in Mainz, Gutenberg-Museumscafé Codex, wurde die 2. erweiterte Auflage des Jour Fixe Büchleins vorgestellt, herausgegeben von Hartmut Flothmann und Günter Lindner, den Initiatoren des Jour Fixe der Freunde Gutenbergs. Der neu vorliegende Band enthält 64 ausgewählte Kurzreferate und einige Grußworte von mehr als 60 Autoren. Zu den Extras gehören Auszüge aus dem Gästebuch, Bildgalerie, Pressespiegel und Stimmen zum Jour Fixe Büchlein. Weitere Informationen finden Sie hier. Die Zweitauflage des Jour Fixe Büchleins kann ab sofort bei der Internationalen Gutenberg-Gesellschaft in Mainz e.V., Liebfrauenplatz 5, 55116 Mainz, bestellt oder in den beiden Gutenberg-Shops (am Gutenberg-Museum bzw. im AZ-Gebäude) zum Preis von Euro 7,50 (plus evtl. Versandkosten) erworben werden. JOUR FIXE Büchlein, 2. erweiterte Auflage Bericht vom 34. Jour Fixe am 29. April 2010 Die kommenden Jour Fixe Termine 2010:
Newsletter Die Gutenberg-Gesellschaft erneuert zu Weihnachten 2009 den bis zum Oktober 2007 per eMail zugestellten Newsletter.
Am Wochenende des 23. und 24. Oktober lud die Gutenberg-Gesellschaft wieder einmal zu einer spannenden Fachexkursion ein, diesmal mit dem Reiseziel München. Nach einem kleinen Stadtbummel durch die bayerische Landeshauptstadt trafen sich die insgesamt 40 interessierten Mitfahrerinnen und Mitfahrer an der Bayerischen Staatsbibliothek. Die Wahl zwischen einer Führung durch das dortige Digitalisierungszentrum oder durch das Institut für Buchrestauration fiel nicht leicht. Aber das Highlight war sicher die laufende Inkunabelausstellung »Als die Lettern laufen lernten – Medienwandel im 15. Jahrhundert«. Unter der kompetenten Führung der Kuratorin Dr. Bettina Wagner waren Glanzlichter des frühen Wiegendrucks zu bestaunen. Die Ausstellung vollzog die Entwicklung der Inkunabeln nach, die sich allmählich von ihrem Vorbild der Handschrift ablösten. Angefangen bei Drucken Gutenbergs konnten wir weitere berühmte Meisterleistungen wie die Schedelsche Weltchronik von Anton Koberger sehen. Beschlossen wurde der erste ereignisreiche Tag mit einem gemeinsamen Abendessen im historischen Ratskeller. Am nächsten Tag stand das Deutsche Museum auf dem Plan. Dr. Winfried Glocker führte fachkundig zwei Gruppen durch die Abteilung Drucktechnik. Dort erfuhren wir viel Interessantes aus den Bereichen der Druckvorstufe, des Druckes selbst und seiner Weiterverarbeitung. Von dem historischen Buchdruck, über die Mechanisierung im 19. Jahrhundert bis zu den neuesten Techniken war von allem etwas dabei. Den Abschluss bildete eine Präsentation besonderer Exponate der Museumsbibliothek durch den Bibliotheksleiter Dr. Helmut Hilz. Anschließend blieb noch Zeit, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Julia Striegel 10. Mainzer Büchermesse am 28. und 29.11.2009 Der Messesamstag startete mit der Eröffnung durch den Oberbürgermeister der Stadt Mainz Jens Beutel. Nach dem Grußwort durch Dr. Annette Nünnerich-Asmus und der Einführung durch den Kulturdezernent der Stadt Mainz, Peter Krawietz, folgte ein Vortrag von Frau Dr. Knipp aus Köln. Dann begann das breitgefächerte Lesungsprogramm. Die Gutenberg-Gesellschaft vertraten die Vorstandsmitglieder Günter Lindner und Hartmut Flothmann, die das an diesem Tag erschienene JOUR FIXE-Büchlein dem Publikum vorstellen konnten.
Den Sonntag eröffnete Lukas Bonewitz mit Spanischer Gitarrenmusik. Großen Zuspruch fand die multimediale Buchpräsentation mit dem Titel „Im Feuer zerstört, aus dem Feuer geboren. Die neuen Glocken für St. Stephan“ des Verlages Bonewitz Communication. Am Stand der Gutenberg-Gesellschaft stellten sich an diesem Morgen der Vizepräsident Günther Knödler und die Geschäftsführerin Sabine Idstein den Fragen der Besucher. Später bereichtere das bislang eingespielte Team der Büchermesse Mitglied Peter Krause, dem an dieser Stelle ein besonderer Dank gilt. Mit herzlichem Gruß heißen wir die während der Büchermesse zu uns gestoßenen Neumitglieder willkommen! Till Ribeling Die neue Geschäftsführerin Seit dem 1. September 2008 ist Sabine Idstein Geschäftsführerin der Internationalen Gutenberg-Gesellschaft. Die 34-jährige hat an der Johannes Gutenberg-Universität Kunstgeschichte, Germanistik und Pädagogik mit Abschluss MA studiert. Mit Vertragsende ihrer Tätigkeit als Assistentin der Geschäftsführung im Kunstvertrieb, hat sie den Schritt in die eigene Selbständigkeit vollzogen und ist neben ihrer Beschäftigung für die Gutenberg-Gesellschaft auch weiterhin in verschiedenen Kunst- und Kultureinrichtungen der Rheinland-Pfälzischen Landeshauptstadt anzutreffen. Als Geschäftsführerin freut sie sich, nicht nur stärker in das kulturelle Leben ihrer Heimatstadt eingebunden zu sein sondern darüber hinaus, Kontakte in die ganze Welt auf angenehme Weise unterhalten zu dürfen. Fahrt nach Weimar Die im Weihnachtsbrief angekündigte und später mit der Jahresrechnung verschickte Einladung zur Fahrt nach Weimar wurde von den Mitgliedern der Gesellschaft mit einem nicht vorhergesehenen Interesse aufgenommen. Bereits 3 Wochen nach Versandt des geplanten Reiseprogramms waren die 50 vorgesehenen Plätze nicht nur besetzt. Bereits über 100 weitere Interessenten ließen sich auf einer Nachrückerliste für Eventualfälle notieren.
Die Fahrt war dann auch ein voller Erfolg. Hervorragende Stimmung herrschte bereits im gut besetzten Reisebus. Der Schriftführer der Gesellschaft, Prof. Füssel, führte die Gruppe per Mikrofon in die Stadtgeschichte und in die Persönlichkeiten Schiller und Goethe ein, womit er für eine freudige Erwartungshaltung, Fachinformation und Unterhaltung sorgte. Pünktlich, ohne verkehrstechnische Zwischenfälle, erreichte der Reisebus das Hotel Dorint, wo bereits die Selbstanreisenden Quartier bezogen hatten. Der Direktor der Anna-Amalia Bibliothek und Gutenberg-Preisträger 2008, Dr. Knoche, erwartete seine Gäste im neuen Studierzimmer mit einer Einführung über die im Zusammenhang mit dem Brand des historischen Gebäudes in einer Zeit, in der der Neubau noch nicht abgeschlossen war, eher tragischen Baugeschichte und lobte die architektonische Leistung, die die Anwesenden sichtlich beeindruckt bestätigten. Eine Fragerunde, die dem Bericht zum Brand und dessen Wirkung vorgeschaltete war, wurde im regen Austausch zwischen den Mitgliedern der Gutenberg-Gesellschaft und dem Direktor betrieben. Mit Filzpantoffeln fanden sich die Weimarbesucher kurz später im Rokokosaal der Anna-Amalia wider. Diese und auch die anderen Führungen in Goethes Gartenhaus und im Schillerhaus waren alle von außerordentlicher Qualität und auch umgekehrt wurde das Mainzer Interesse und Wissen von den Weimarer Gästeführerinnen mit Freude gewürdigt.
Obwohl das Weimarwochenende recht verregnet war, hat die Gruppe insgesamt eine genussvolle Zeit verbracht: vom morgendlichen Parkspaziergang über den Marktbesuch inmitten der klassischen Häuserfront historischer Bauwerke bis zum guten Service des fast luxuriösen Hotels wurde alles gelobt, die köstlichen Speisen im Schwarzbierhaus fanden ebenso gute Resonanz wie auch das häufige Entsehen geselliger Runden das Wohlfühlerlebnis demonstrierten. Ein Highlight des Freitagabends war sicherlich die Übergabe von Präsenten an Dr. Knoche: zwei Flaschen Mainzer Wein als Dank der Gutenberg-Gesellschaft überreichten Frau Idstein (Geschäftsführerin der GG) mit Prof. Füssel. Außerdem wurde das „kleinste Buch“ mit herzlichen Grüßen vom Präsidenten der Gesellschaft, dem Oberbürgermeister Beutel, der leider verhindert war, sehr feierlich von Frau Dr. Sanftenberg (Vorstand der GG) und gleichfalls Prof. Füssel übergeben. Auch der Eltviller Burgenverein war mit einem Präsent vertreten: Herr Köhler reichte seinerseits eine Flasche „Gutenberg Wein“.
Gutenberg-Preis 2008 an Direktor der Anna-Amalia Bibliothek verliehen
Vorstand der Internationalen Gutenberg-Gesellschaft neu gewählt Vor der Wahl rief der Präsident der Gutenberg-Gesellschaft, der Mainzer Oberbürgermeister Jens Beutel, zum Aufbruch auf: „Auf den heute zu wählenden Vorstand kommen also große Aufgaben zu: die Gutenberg-Gesellschaft engagiert voran zu bringen, andere Menschen zu motivieren, neue - auch jüngere - Zielgruppen anzusprechen und der Gesellschaft ein schärferes Profil zu geben, um ihre Bedeutung im Zeitalter der Mediengesellschaft zu stärken.“ Die gewählten Vorstandsmitglieder sind in alphabetischer Reihenfolge (neue Mitglieder fett hervorgehoben): Prof. Dr. Johannes Bergerhausen (Fachhochschule Mainz, Fachbereich Design), Rudolf Bödige (Medien Zentrum Mainz), Prof. Dr. Heinz Finger (Direktor Diözesan- u. Dombibliothek Köln), Hartmut Flothmann (Bundesverband Druck und Medien), Dr. Anton M. Keim, Günther Knödler (ehem. Vorstand Mainzer Volksbank, bisher Revisor der Gutenberg-Gesellschaft), Günter Lindner (Unternehmensberatung), Hans-Günter Mann (Vorsitzender des Vorstandes der Sparkasse Mainz), Dr. Simone Sanftenberg (Landessenderdirektorin SWR Mainz), Bertram Schmidt-Friderichs (Drucker und Verleger, Verlag Herman Schmidt Mainz), Hans-Joachim Schulze (stellv. Landesleiter ver.di Rheinland-Pfalz), Hans Georg Schnücker (Sprecher der Geschäftsführung, Verlagsgruppe Rhein Main), Werner von Bergen (ZDF, Hauptredaktion Kultur und Wissenschaft), Dr. Bettina Wagner (Bayerische Staatsbibliothek, Abt. Handschriften und alte Drucke) Zugang zu digitalisierten Jahrbüchern in Bibliothek des Gutenberg-Museums Wir berichteten an dieser Stelle bereits von der digitalisierten Version des Gutenberg-Jahrbuches unter www.digizeitschriften.de. Durch die gute Zusammenarbeit mit Digizeitschriften haben wir nun seit Anfang April allen Benutzern der Bibliothek des Gutenberg-Museums den Zugriff auf die Jahrbücher im Netz ermöglicht. Allerdings erhalten Nichtmitglieder nicht das Passwort, sondern nur den aktuellen Zugriff auf Digizeitschriften; das Einloggen übernimmt jeweils ein Mitarbeiter der Bibliothek. So wird die Benutzerfreundlichkeit in der Bibliothek erhöht. Bisher konnten die Besucher bereits die gedruckten Bände der Gutenberg-Jahrbücher einsehen. Gesamtregister des Gutenberg-Jahrbuchs 1926-2005 erschienen Möchten Sie wissen, was zum Buchdruck in Korea, Malta, Niederlande oder Spanien im Gutenberg-Jahrbuch erschienen ist? Interessieren Sie sich für den Digitaldruck oder die Buchmalerei, für die Papierforschung oder für die Schriftgeschichte? Möchten Sie wissen, was die bedeutenden Gutenberg-Forscher Severin Corsten oder unser „Altmeister“ Aloys Ruppel im Gutenberg-Jahrbuch geschrieben haben? Dann bestellen Sie noch heute das Gesamtregister der Gutenberg-Jahrbücher 1926-2005, das Ihnen ein Autorenregister und ein miteinander vernetztes Personen-, Sach- und Ortsregister bietet. Die Mitarbeiterinnen des Instituts für Buchwissenschaft unserer Johannes Gutenberg-Universität, Renate Geyer und Jana Hatáková haben dieses Gesamtregister nach den Vorarbeiten von Dr. Susanne Beßlich und Annemarie Kordecki-Widmann zusammengestellt und unser Gestalter, Prof. de Jong, hat das Register in der bekannten Gutenberg-Qualität typografisch vorbereitet. In der Universitätsdruckerei H. Schmidt wurde es hergestellt. Wir bieten es unseren Mitgliedern in einer Leinenausgabe (der Ausstattung des Jahrbuchs angepasst) zu einem Vorzugspreis von nur 40,00 € (plus Versandkosten) an (der Buchhandelspreis über unseren Kommissionsverlag Harrassowitz in Wiesbaden beträgt 75,00 €). Bestellen Sie doch noch heute unter gisevius@gutenberg-gesellschaft.de. Gutenberg-Jahrbuch digitalisiert im Internet Die älteren Jahrgänge unseres Gutenberg-Jahrbuchs von 1926-1998 sind nun auf Kosten der Deutschen Forschungsgemeinschaft (also für uns kostenfrei) vollständig digitalisiert worden. Für die Mitglieder der Gutenberg-Gesellschaft gibt es die Möglichkeit, diese Volltexte nun im Netz abzurufen unter www.digizeitschriften.de. Es ist sichergestellt, dass nur die rechtefreien ersten Jahrgänge (zum 1.1.2007 wird der Jahrgang 1926 eingestellt) auch für Nichtmitglieder einzusehen sind. Die Mitglieder der Gutenberg-Gesellschaft können sich im Bereich „Zeitschriften“ in der linken Menüleiste ganz unten im Login-Feld für den geschützten Bereich anmelden: Benutzername und Passwort können in der Geschäftstelle erfragt werden. Von diesem Vorgang versprechen wir uns eine erhebliche Werbewirkung für die Gutenberg-Gesellschaft. |
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