XXVII. Mainzer Kolloquium Digital

„Buch, Identitäten und die Freiheit der Sprache. Zur Politik von Verlagen in Zeiten aufgeheizter Debatten“

Das Büchermachen wurde immer schon von Kontroversen begleitet. Und doch drängt sich der Eindruck auf, dass sich in den letzten Jahren die Kontroversen um das Büchermachen verschärft haben. Der Ton wird ungeduldig, wenn es nur um Fragen geht, wer Gormans «The Hill We Climb» übersetzen darf, welche Figurenbezeichnungen in Disneys «Lustigen Taschenbüchern» vorkommen dürfen und welche Anredeformen im «Börsenblatt» zu nutzen oder gar welche Bücher aus Programm und Regalen zu nehmen sind und der Ton wird schnell beleidigend für ganz unterschiedliche Gruppen bei Fragen, wer auf der Frankfurter Buchmesse präsent sein oder an wen der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels gehen darf. Das diesjährige Mainzer Kolloquium, das die Mainzer Buchwissenschaft und der Verein der Freunde zusammen mit dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels und der Internationalen Gutenberg-Gesellschaft veranstaltet, diskutiert aus verschiedenen Perspektiven die Politik des Büchermachens.

Gäste des diesjährigen „Mainzer Kolloquiums" der Mainzer Buchwissenschaft, das sich praxisnah mit aktuellen Fragen des Buchhandels befasst, sind u. a. Karin Schmidt-Friderichs und Dr. Torsten Casimir vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels, Monika Osberghaus vom Klett Kinderbuch Verlag und der Schriftsteller Matthias Politycki.

Datum: 28. Januar 2022
Uhrzeit: 9–15 Uhr
Veranstalter: Gutenberg-Institut für Weltliteratur und schriftorientierte Medien, Abteilung Buchwissenschaft, Johannes Gutenberg-Universität Mainz in Kooperation mit der IGG
Teilnahme: Der Zugangslink ist nach einer Anmeldung per E-Mail an sekretariat-buchwissenschaft(at)uni-mainz.de erhältlich