Gutenberg-Preis

Seit 1968 verleiht die Gutenberg-Gesellschaft zusammen mit der Stadt Mainz den Gutenberg-Preis der Internationalen Gutenberg-Gesellschaft in Mainz e.V. und der Stadt Mainz für hervorragende künstlerische, technische und wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der Druckkunst. Die Auszeichnung wurde anfänglich alle drei Jahre vergeben, seit 1994 dann im jährlichen Wechsel mit dem Gutenberg-Preis der Stadt Leipzig, der ebenfalls herausragende buchkünstlerische Leistungen ehrt. Der Gutenberg-Preis ist dotiert mit 10.000 Euro.

Gutenberg-Preis 2016

Prof. Dr. Klaus-Dieter Lehmann (geboren am 29. Februar 1940)  ist ein herausragender Kulturmanager, Bibliothekar und Bücherliebhaber. Er erhielt 2016 den Gutenberg-Preis der Internationalen Gutenberg-Gesellschaft und der Stadt Mainz. Ausgezeichnet wurde er für seine großartigen Verdienste um die Zusammenführung der Deutschen Bücherei, der Deutschen Bibliothek in Frankfurt und dem Deutschen Musikarchiv in Berlin in den 1990er Jahren zur heutigen Deutschen Nationalbibliothek. Außerdem hat Lehmann sich, als Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz in Berlin von 1999 bis 2007, vielfältig für den Erhalt von Kulturgütern, wie dem Pergamonmuseum oder der Rekonstruktion der Staatsbibliothek in Berlin, eingesetzt. Als heutiger Präsident des Goethe-Institutes ist Klaus-Dieter Lehmann einer der wegweisenden Vermittler von deutscher Sprache und Kultur im Ausland, aber auch als Förderer von Sprachkursen, auch für Migranten im Inland, an vorderster Front tätig.