Gutenberg-Jahrbuch

Gutenberg-Jahrbuch 2021

Das Gutenberg-Jahrbuch 2021 ist der 96. Jahrgang und wurde wie bereits seit vielen Jahren von Prof. Dr. Stephan Füssel herausgegeben. Auf insgesamt 356 Seiten geben 15 verschiedene Beiträge einen Einblick in die Buch- und Druckforschung vom 15. bis zum 19. Jahrhundert sowie in die Inkunabelforschung. Besonders hervorzuheben ist hierunter der Artikel von Falk Eisermann. Unter dem Titel "Neue Publikationen zur Inkunabelforschung: Das Jahr 2020" liefert er eine bibliographische Liste aller einschlägigen Publikationen zur Inkunabelforschung in 2020, die in den kommenden Jahren entsprechend fortgesetzt werden soll. Diese Liste ist nicht nur ein hilfreiches Arbeitsmittel für Forscher und Forscherinnen, sondern zeigt auch wie international und interdisziplinär dieser Bereich inzwischen ist. 

Einen spannenden Bezug zur Gegenwart stellt des Weiteren der Beitrag von Jürgen Wilke unter der Titel "'Inzwischen helt das Sterben hiesiger Orthen noch stark an...' Die Große Londoner Pest 1665/66 in der englischen und deutschen Zeitungspresse" her: Darin wird aufgezeigt, wie sich die Berichterstattung über die Große Londoner Pest des Jahres 1665 auf England und auch den deutschen Sprachraum auswirkte, und es werden viele Parallelen zur anhaltenden Coronapandemie sichtbar. 

Ein besonderes Augenmerk beim Gutenberg-Jahrbuch liegt auf der Gestaltung. Auffällig ist der besonders veredelte Schutzumschlag und das dazu passende Vorsatzpapier, denn auf beiden wird typografisch mit verschiedenen Schnitten der verwendeten Textschrift MT Walbaum gespielt. Gestaltet wurde das Jahrbuch von Prof. Ralf de Jong.


 

Das Gutenberg-Jahrbuch ist das zentrale wissenschaftliche Publikationsorgan der internationalen Gutenberg-Forschung. Es wurde 1926 von Aloys Ruppel im Namen der Gutenberg-Gesellschaft ins Leben gerufen und wird seitdem von ihr herausgegeben.

Auf den meist über 400 Seiten dieses sehr gediegen ausgestatteten Werkes finden sich jeweils rund 30 Fachbeiträge in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache. Wissenschaftlich verantwortlicher Herausgeber des Jahrbuchs ist der Leiter des Instituts für Buchwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Prof. Dr. Stephan Füssel.

Neben Beiträgen zu Leben und Werk Gutenbergs und Ergebnissen der Inkunabel-Forschung umfasst der Themenkreis des Jahrbuchs eine weit gefächerte Palette: Geschichte des Buchdrucks von den Anfängen bis zur Gegenwart, Papiergeschichte, Bibliotheksgeschichte, Buchhandels- und Verlagsgeschichte, Geschichte der Schrift, moderne Setz- und Druckverfahren, Entwicklungen in der Typografie und in den Neuen Medien, Buchillustration, Bucheinband, Zeitungs- und Pressewesen, Literaturberichte zum Buchdruck und zur Einbandkunde. Bei aller Wissenschaftlichkeit wird darauf geachtet, dass auch der interessierte Laie das Buch mit Freude und Gewinn lesen kann.


Bestellung

Die Jahrbücher der Jahrgänge bis 2010 sind über die Geschäftsstelle erhältlich. Für Bestellungen drucken Sie bitte das Bestellformular (PDF) aus und senden es ausgefüllt an die Geschäftsstelle.

Die Gutenberg-Jahrbücher ab 2014 können Nichtmitglieder zum Preis von 85 bzw. 98 Euro direkt über den Harrassowitz Verlag beziehen.

 

Autoren

Das Gutenberg-Jahrbuch veröffentlicht Beiträge in deutscher, englischer, französischer, italienischer, spanischer und lateinischer Sprache. Die Autorinnen und Autoren werden gebeten, ihre Manuskripte nach den angeführten Richtlinien (PDF) und in digitalisierter Form (auf CD-ROM oder über E-Mail als angehängte Datei) dem Herausgeber vorzulegen. 
Der Einsendetermin für Manuskripte ist jeweils der 30. September des Vorjahres. Das Gutenberg-Jahrbuch erscheint jährlich zur Mitgliederversammlung der Gutenberg-Gesellschaft um den 24. Juni.

 

Herausgeber

Univ.-Prof. Dr. Stephan Füssel 
Institut für Buchwissenschaft 
Johannes Gutenberg-Universität Mainz 
D-55099 Mainz

Tel.: ++49 (0) 6131-392-2580 
Fax: ++49 (0) 6131-392-5487
E-Mail: fuessel(at)uni-mainz.de